6 Tage Trekking, Norden und Nordosten von Gran Canaria

Diese Trekkingtour führt uns durch den grünen Norden von Gran Canaria. Wir beginnen das Trekking im Nordwesten bei Agaete. Dort übernachten wir zwei Tage in einem Hotel. Die nächsten drei Tage übernachten wir in einer einfachen Alberge mitten im grünem Norden bei Fontanales. Die letzten beiden Tage unserer Trekkingtour im Norden von Gran Canaria verbringen wir in einem sehr gutem Hotel in Santa Brigida im Nordosten von Gran Canaria.

Weitere konkrete Angebote zu individuellen Trekkingtouren auf Gran Canaria unter dem Link.

1. Tag. Trekking von San Pedro nach Agaete

Höhenunterschied: 450 m bergauf, 610 m bergab.
Dauer: 4 Stunden
Schwierigkeit: 2

Wir beginnen diese Trekkintour im Tal von Agaete beim Ort San Pedro. Von dort geht es auf einem altem Pilgerpfad bergauf, vorbei an den Höhlen von Berbiche. Dieses Höhlendorf war eines der grössten in dieser Region. Wir können die weiter unten liegenden Höhlen besichtigen. Das Trekking geht weiter über einen Pass zum höchsten Punkt unserer Wanderung. Von hier aus geht es immer bergab am Rande des Barranco de Agaete mit Blick aufs Meer und den Teide auf Teneriffa im Hintergrund zum Hafen von Agaete. Auf der Strecke haben wir immer gute Ausblicke auf das Tal von Agaete, den Nordwesten von Gran Canaria sowie etwas später über die Westküste der Insel.
Übernachtung in Agaete

2. Tag. Trekking vom Tal von Agaete nach Artenara

Höhenunterschied: 1000 m bergauf.
Dauer: 4 Stunden
Schwierigkeit: 1

Heute führt uns unsere Trekkingtour durch das Tal von Agaete. Zuerst noch ohne Steigung geht es dann im hinteren Teil des Tals steiler bergauf. Es geht an zwei Bergdörfern sowie an den Stauseen Los Perez und Lugarejos vorbei. Von hier aus wandern wir durch die Kiefernwälder unterhalb des Tamabada hinauf zur höchstgelegenen Gemeinde von Gran Canaria, Artenara.

3. Tag. Trekking Fontanales

Höhenunterschied: 550 m bergab, 550 m bergauf.
Dauer: 4 Stunden
Schwierigkeit: 1

Wir starten die Trekkingtour von der Alberge aus durch landwirtschaftliches Gebiet zum Bergdorf Fontanales. Es geht zuerst am Rand des Barranco de la Virgen entlang und anschliessend durch die Kulturlandschaft mit Kartoffel, Salat und weiteren Feldern bergab. Von Fontanales aus steigen wir auf einem Pfad im Zickzack bis unterhalb des Gebietes von Pinos de Galdar empor. Unser Trekking geht weiter durch Kiefernwald zuerst flacher dann aber recht steil zum Vulkankrater von Pinos de Galdar. An einem Aussichtspunkt geniessen wier die Ausblicke auf den ganzen Norden der Insel, von Las Palmas bis Galdar. Der Vulkankrater ist einer der am besten erhaltenen von Gran Canaria. Nach einer kurzen Rast geht es weiter bergab, kurz auf der Strasse nach Artenara und weiter zurück zur Unterkunft.

Tipp:
Trekking am Inka Trail, Peru

4. Tag. Trekking von Firgas durch den Barranco de la Virgen

Höhenunterschied: 270 m bergab, 1100 m bergauf.
Dauer: 5,5 Stunden
Schwierigkeit: 1-2

Die Trekkingtour beginnt bei Firgas im Norden von Gran Canaria. Der Ort ist besonders durch seinen Wasserreichtum bekannt. Dort gibt es auch eine Mineralwasserquelle. Von Firgas geht es zuerst über einen schmalen Pfad bergab in den Barranco de la Virgen. Unten angekommen sehen wir ein verfallenes Bad das früher für Kuren benutzt wurde. Im Barrancogrund fliesst das ganze Jahr ein kleiner Bach. An diesem Bach geht es nun bergauf teilweise durch dichtes Schilf. Nach einiger Zeit kommen wir an der Mineralwasserabfüllstation vorbei. Kurz danach wandern wir auf einem alten Camino Real den Barrancorand hinauf. Oben angekommen wandern wir immer am Rand entlang mit guten Ausblicken über den Barranco und den Ort Valsendero im Hintergrund. Wir kreuzen den Barranco Oscuro und gehen durch die Kulturlandschaft oberhalb von Fontanales zur Albergue.

5. Tag Trekking über den Moriscos, Cruz de Tejeda durch den Barranco de la Mina nach Lagunetas

Höhenunterschied: 430 m bergauf, 570 m bergab.
Dauer: 4 Stunden
Schwierigkeit: 0-1

Diese Wanderung beginnt bei der Alberge. Wir wandern bergauf über die Strasse nach Artenara über sanfte Wiesenhänge und weiter durch den Kiefernwald zum höchsten Berg im Norden von Gran Canaria dem Moriscos. Es besteht die Möglichkeit einen Abstecher zu den Höhlen Cuevas del Caballero zu machen. Vom Moriscos aus geht die Trekkingtour nun am Kamm entlang mit guten Ausblicken über den Kessel von Tejeda zum Cruz de Tejeda. Unser Trekking führt uns weiter am Aussichtspunkt von Bercera vorbei hinab durch den Barranco de la Mina. Dieser Barranco führt das ganze Jahr über Wasser und es gibt dort einen Wasserfall.

6. Tag. Trekking von Valsequillo zum Barranco de Guayadeque

Höhenunterschied: 730 m bergauf, 570 m bergab. 800 1530 960
Dauer: 4 Stunden
Schwierigkeit: 0
Anfahrt mit dem Bus zum Cruz de Tejeda.

Valsequillo liegt im Nordosten von Gran Canaria und ist besonders landwirtschaftlich geprägt. Dort gibt es viele Plantagen die z.B. Erdbeeren, Salat, Zitrusfrüchte und Mandeln anbauen. Wir beginnen die Wanderung oberhalb des Ortes und steigen an den markanten Felsen des Roque Grande und Roque Chico vorbei bergauf. In der uns dort umgebende Flora stechen besonders die Naternkopf Sträucher hervor die dort über mannshoch werden. Oben angekommen sehen wir den Vulkankrater Caldera de los Marteles auf dessen Grund noch Landwirtschaft getrieben wird. Wir wandern am Krater entlang und kommen auf der gegenüberliegenden Seite an den Barranco de Guayadeque. Die ist der bekannteste Barranco im Osten von Gran Canaria. Er ist relativ wasserreich weshalb dort auch schon die Altkanaren in verschiedenen Höhlenwohnungen lebten. Unser Weg führt uns nun bergab durch den oberen Teil des Barrancos bis zu seinem Grund. Am Ende kommen wir zu einigen Höhlen im hinteren Barrancoteil die zu einem Restaurant umgebaut wurden.